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Informationen über den Um- und Ausbau des Bahnhofs Baden

Diese Seite wird in Zusammenarbeit mit der Entwicklungsplanung der Stadt Baden und der Aargauer Zeitung realisiert.



14.09.2001

Bald auch für Busbahnhof zusätzliches Dach?

Der fehlende Wetterschutz auf dem Weg zu den Busperrons wird erneut Diskussionen aufwerfen

Jetzt ist es offensichtlich: Wer bei Regenwetter auf dem Bahnhofplatz Ost den Bus besteigt, wird tüchtig verregnet. Die Distanz zwischen schützendem Perrondach und Bahnhof respektive Abgang Metro Shop beträgt 20 Meter und mehr.

Hatte der Einwohnerrat die Sachlage verkannt? Man erinnere sich: Am 14.März 1999 genehmigte der Einwohnerrat Baden den Zusatzkredit von 3,958 Mio. Franken für Änderungen am Bahnhofprojekt. An derselben Sitzung wurde der Antrag von Peter Heer (fdp) für einen wettergeschützten Zugang zum Busbahnhof abgelehnt. Unterstützt wurde der Antrag von der SP und den Grünen. Grosszügig hingegen beschloss der Rat die Verlängerung des Busperrondachs auf der Westseite in der Höhe von 613 000 Franken.
Der Bau des neuen Busbahnhofs mit mehreren Perrons dürfte demnächst vollendet sein. Doch schon jetzt zeigt sich, dass die Passagiere ungeschützt durch Wind und Wetter gehen müssen, um vom Bahnhof oder vom Metro Shop zum Busbahnhof zu gelangen. Auf diesen Mangel wiesen mehrere Einwohnerräte an der Sitzung im März 1999 hin.

Der «fehlende Wetterschutz darf nicht dramatisiert werden» und «die 10 Meter ohne Dach sind wohl noch zumutbar», lautete die Antwort jener, die sich gegen den Antrag Heer gestellt hatten. Am Stadtratstisch doppelte man nach: Weder werde der Trepppenzylinder verschoben, noch werde es ein Dach beim denkmalgeschützten Bahnhofgebäude geben; und eine Überdachung beim Swisscom-Gebäude sei nicht Sache der Stadt, liess Stadtammannn Josef Bürge verlauten.
Heute ist deutlich erkennbar, dass sich der Einwohnerrat des Aspektes Wetterschutz zu wenig bewusst war: Es ist unschwer zu erkennen, dass Busbenützer, egal von welcher Seite, einiges mehr als nur 10 Meter durch Schnee und Regen gehen müssen. Ausserdem vermag das Dach nicht die Länge von zwei Gelenkbussen abzudecken.
An der vergangenen Sitzung hat der Badener Einwohnerrat den Kredit von 527 000 Franken (50% der Kosten) beschlossen, womit geminsam mit den SBB die Perrondächer der Gleise 1 sowie 2/3 verlängert werden können. Begründet wurde dieser Nachtragskredit damit, dass die Bahnkunden nicht im Regen stehen gelassen werden sollen. Damit dürfte die Diskussion um ein zusätzliches Dach absehbar sein. Denn auch die Busbenützer, Kunden von Bahn, RVBW und der Geschäfte werden sich überkurz oder lang einen ausreichenden Schutz wünschen.

Roman Huber, AZ




06.09.2001

Abrechnung auf allen Ebenen. Passagiere sollen nicht mehr im Regen stehen.

Martin Zimmermann (fdp) hatte namens der stadträtlichen Arbeitsgruppe «Ausbau Bahnhof» ein dringliches Postulat eingereicht, in dem gedordert wurde, die Möblierung und Beschilderung in der neuen zentralen Unterführung zu überprüfen. Die Einrichtungen sollten so umplatziert werden, dass die Unterführung wieder mehr als Raum dennn als Durchgangsort empfunden wird. Nachdem der Einwohnerrat sich einstimmig für die Dringlichkeit aussprach, unterstrich Zimmermann sein Postulat mit Fotos. Er zeigte sich mit der Antwort des Stadtrates «nicht ganz zufrieden». Regula Dell' Anno-Doppler unterstützte Zimmermann und sagte, die Kommission habe kaum Gehör gefunden. Von Pascale Bruderer (sp) wurde ein übergreifendes Beschriftungskonzept gefordert.

Konzept für ein Konzept?

Wenig erfreut über den Vorstoss zeigte sich Stadtammann Josef Bürge. Die Unterführung sei eine Stadtverbindung und kein Aufenthaltsraum, betonte er. Dann hielt er sehr deutlich fest: «Daran wird nichts geändert, Punkt.» Er stellte auch fest, dass der Einwohnerrat offensichtlci ein Problem mit Beschriftungskonzepten habe. Vor rund 2 Jahren hatte das Parlament ein solches abgelehnt. Bürge stellte jedoch Sitzbänke im Metro Shop in Aussicht. Die Erfahrungen mit Sitzgelegenheiten in Unterführungen oder Verkaufsebenen seien in anderen Städten problematisch, hält der Stadtrat fest.

Als Ersatz verweist er auuf die Sitzbänke beim Springbrunnen.Diese weisen aber einen NAchteil auf, der im Bereich der Perrons jetzt behoben werden soll: sie sind der Witterung ausgesetzt.

Regen macht nit nur schön

Es ist dem Stadtrat zu verdanken, dass die Perrondächer nun doch noch verlängert werden. Während der Planung hatten die SBB auf zusätzliche Dächer verzichten wollen. Die bestehenden Dächer der Perrons 1 und 2 sind die ältesten in der Schweiz. Am 20.Mai 2000 habe der Stadtrat das Thema wieder aufgerollt, sagte Bürge. Es gelang dem Stadtrat, die SBB auch von einer Kostenbeteiligung zu überzeugen, abgeschlossen sind die Verhandlungen aber noch nicht. Auch ein Beitrag des Kantons wird erhofft, werden die Gleise doch auch von den Regionalzügen benutzt, deren Mitfinanzierung Sache des Kantons ist. Der Rat genehmigte 527 000 Franken beziehugsweise maximal 50% an die Baukosten von 1,055 Millionen Franken. Die Beschränkung auf 50% wurde aufgrund eines Zusatzantrages beschlossen.
Die Abrechnungen für den Umbau Stadthaus/ Amtshaus/ Kirchplatz 7 genehmigte der Rat nur nach längerer Kritik. Es war zu Kostenüberschreitungen gekommen, deren Höhe Stadtrat Philip Funk aber relativieren konnte. Unzufrieden war das Parlament, weil der Stadtrat in eigener Kompetenz 135 000 Franken für ein Orientierungskonzept bewilligt hatte, ohne dem Einwohnerrat einen Kreditantrag zu unterbreiten.

Dieter Minder, AZ




29.08.2001

Alle Züge verkehren ab den Gleisen 1 bis 3

Eine letzte Bauphase findet derzeit am Bahnhof statt. Die restlichen Teile der ehemaligen Personenunterführung Nord (ABB) werden im Bereich der Gleise 4 und 5 abgebrochen. Die Betondecke wird dabei entfernt, die Unterführung mit Material aufgefüllt.

Zudem finden Abschlussarbeiten auf dem Perron 3 statt, die es erforderlich machen, die Gleise 4 und 5 zu sperren. Die Arbeiten werden bis zum 22.September dauern, ab diesem Zeitpunkt können die Züge wieder normal verkehren. Die Regionalzüge Richtung Koblenz fahren bis dahin ab Gleis 2 oder 3, die S6 Richtung Regensdorf ab Gleis 1 oder 2. Die Schnellzüge und der InterRegio Richtung Brugg fahren ab Gleis 3.

Roman Huber, AZ




28.08.2001

Das Fest zum Ende der Bauerei

Bahnissimo. Attraktionen rund um den Bahnhof Baden

Nach 13 Jahren intensiver Planung, Projektierung und einer langen Bauphase ist es endlich soweit: Der Bahnhofausbau ist fertig gestellt. Aus diesem Grund wird am 29.September ein grosses Volksfest um den Bahnhof Baden gefeiert. «Bahnissimo» soll aber auch eine Geste für alle Beeinträchtigten sein, wie Stadtammann Josef Bürge betont. Schliesslich waren Anwohner, Ladenbesitzer und Passanten des Öfteren Lärm und komplizierten Umwegen ausgesetzt. Um diese Geste zu realisieren hat der Einwohnerrat Baden ein Budget von 150 000 Franken zur Verfügung gestellt.
Obwohl das Gleis 1 für die Loktaufe den ganzen Tag lang gesperrt ist, wird der öffentliche Verkehr durch das eintägige Fest (nur der Lunapark wird schon am Freitag ertöffnet) nicht reduziert.
Zum ersten Mal bedienen die RVBW-Bussew die neue Haltestelle auf dem oberen Bahnhofplatz unter dem grossen Busdach. Dort präsentieren SBB, RVBW und Postauto Aargau eine Ausstellung zum Thema «Mobility», in der die starke Zusammenarbeit der drei Unternehmen in der Region Baden aufgezeigt wird.

 

«Bahnissimo» soll ein Volksfest sein und die verschiedensten Schichten anziehen. Entsprechend ausgewogen ist auch das Festprogramm.

Von Dixieland zu Blasmusik
Musikalisch reicht die Palette von Dixieland zu Blasmusik bis zu Blues und dem Walliser Mundartrock von Sina. Die Lok-Taufe auf Gleis 1 und die Schnupperfahrten mit dem neuen ICN-Neigezug sind eine Attraktion fürt Gross und Klein, und während die Eltern in der Festwirtschaft sitzen, können sich die Kinder und Jugendlichen auf dem Lunapark vergnügen oder den Kino-Wagen des «SBB-Junior Clubs » besuchen.
Die Ausstellung «Baden – Stadt im Wandel» im «Amtshimmel», zwei Stadtrundgänge zu diesem Thema sowie zwei Bahnhofführungen sind weitere Bestandteile des Bahnhoffestes. Zudem findet am 22. September die europaweite Aktion «In die Stadt – ohne mein Auto», statt. Die Stadtökologie und die Jugendarbeit Baden haben in der Weiten Gasse und auf dem Schlossbergplatz diverse aktivitäten wie zum Beispiel Kick-Board-Rennen oder eine Inline-Skatingtour durch Baden organisiert.

(md), AZ

Bahnissimo: Genauere Programmangaben sind in der Woche vor dem 29.September in der Agenda der AZ zu finden.




25.08.2001

Man sitzt drum am Boden

Stadtrat in Sachen Sitzgelegenheiten und zum Postulat «Möblierung der Personenunterführung»

Dem Wunsch nach Sitzbänken in der neuen Personenunterführung und im Metro Shop will der Stadtrat nicht entsprechen. Und gegen die Billettautomaten und Werbetafeln könne er nichts unternehmen.

Wer in der neuen Personenunterführung oder im Metro Shop auf jemanden warten muss, wird dies weiterhin stehend tun. Die verschiedentlich angeregten Sitzgelegenheiten gedenkt der Stadrat nicht bereit zu stellen. Die Erfahrungen in anderen Städten seien problematisch, heisst es in der Begründung. Zudem bestehe auf dem Platz beim Springbrunnen ein Sitzplatzangebot. Dieses ist bei warmem Wetter zweifellos attraktiv, dürfte jedoch bei Regen- oder kaltem Wetter kaum zum Verweilen einladen. Die Folgen sind bereits jetzt augenfällig: Bei Regen sitzen viele vorwiegend junge Leute im Metro Shop oder in der Unterführung am Boden und nehmen dort ihren Fastfood ein. Ob das aus Sicht des Stadtrats ein attraktives Bild des modernenBahnhofs abgibt, bleibt vorläufig dahingestellt.

 

Im Eigentum der SBB
In einem dringlichen Postulat fordert Einwohnerrat Martin Zimmermann (fdp) den Stadtrat auf, gegen die in der Personenunterführung überhand nehmende Möblierung einzuschreiten. Sie entspreche nicht der städtebaulichen Absicht, die Verbindung zwischen Ost- und Westseite am Bahnhof grosszügig und offen zu gestalten.
In seiner Stellungnahme verweist der Stadtrat auf die Schwierigkeit, dass dort verschiedene Interessen aufeinander prallen würden. Die Unterführung steht im Eigentum der SBB, an den Bau bezahlte die Stadt 40 Prozent, die SBB 40 Prozent und der Kanton 20 Prozent. Die Informationen über ankommende und abfahrende Züge sind in die Seitenwände eingelassen, wogegen die Billettautomaten bahnkundenfreundlich in der Mitte der Unterführung platziert wurden. Beim Busbahnhof West besteht keine Möglichkeit mehr, weil sich dort die Geschäfte des Langhauses befinden. Die Informationstafeln gehören laut Stadtrat dorthin, wo es für Ortsunkundige richtig ist; allerdings ist die Beschilderung noch nicht definitiv.
Der Stadtrat habe in de Verhandlungen mit den SBB die Anzahl beleuchteter Plakatträger reduzieren könne; das Verhandlungspotential sei jetzt ausgeschöpft, erklärt er, zumal die SBB mit der Plakatgesellschaft unter Vertrag stehe. Hingegen sei die private Möblierung der Geschäfte eingeschränkt. Ausserdem werden keinerlei Stände auf öffentlichem Grund geduldet.

Roman Huber, AZ




24.08.2001

Stadt lässt Bahnkunden nicht im Regen

Die Fahrgäste die auf dem Perron 1 und 2 im Regen stehen müssen, erhalten jetzt ein Dach. Nachdem das vom Bundesamt für Verkehr 1998 genehmigte Ausbauprojekt Bahnhof Baden aufgrund der Finanzlage darauf verzichtet hatte, die historischen Dächer zu verlängern, machte sich bei Bahnkunden Unmut breit. Doch auch die eidgenössischen und kantonalen Stellen der Denkmalpflege forderten, dass die historischen Teile des Bahnhofs – und dazu zählen die Perrondächer – integral zum erhalten seien. Die jetztige Situation ist punkto Komfort nicht zeitgemäss. Zumal sich an Regentagen die Fahrgäste unter das Dach drängen, wodurch eine speditive Abfertigung der Züge verzögert wird.
Der Stadtrat nahm mit den zuständigen Stellen nochmals die Diskussion auif. Ein Ersatz der alten Dächer blieb ausgeschlossen, doch können sie mit gebührendem Abstand und mit Rücksicht verlängert werden. Das Projekt sieht nun auf Perron 1 ein Dach von 88,7, auf dem Perron 2 von 50,5 Metern Länge vor. Die neuen Dächer werden durch ein schlichtes Kunstglasdach mit den alten verbunden.

 

Das Projekt wurde von der Grundeigentümerin im Auftrag der Stadt ausgearbeitet. Noch offen und in Diskussion steht jedoch der Kostenverteiler. Die SBB schlagen vor, dass sie 40 Prozent übernehmen (60 Prozent die Stadt). Seitens der Stadt wurde vorgeschlagen, die Kosten in einem Kompromiss hälftig aufzuteilen. Der Satdtrat hat dies gegenüber den SBB damit begründet, dass lediglich Bahnkunden von der Verlängerung profitieren würden. Ausserdem berappte die Stadt bereits vier Fünftel der osten für das Perrondach Busbahnhof/Gleois 6 und das neue Mittelperron. Der Kredit von 527 000 Franken (50 Prozent der errrechneten Baukosten) gelangt am 4. September vor den Badener Einwohnerrat. Bis dann so Stadtammann Josef Bürge, sei womöglich auch der Kostenverteiler definitiv geregelt. Der Baubeginn ist auf Frühjahr 2002 angesetzt. Die Arbeiten werden vier Monate dauern.

Roman Huber, AZ



09.08.2001

Verlassene Orte

Kunstprojekt «Infolge» im Bahnhof-Wartesaal

Das von der Stadt Baden initiierte Kunstprojekt «Infolge» findet mit der siebten Performance seine Fortsetzung. Im grossen Wartesaal des Bahnhofs Baden werden seit gestern Mittwoch bis zum 7. September zwei Videos von Sabina Baumann gezeigt. Die beiden Filme mit den Namen «home 19» und «home 21» werden an die Wand über der Treppe projiziert. In ihren Filmen tastet sich Sabina Baumann immer wieder anders an die Vergänglichkeit des meschlichen Daseins heran. In «home19» fährt die Kamera langsam über ein verlassenes Autowrack hinweg, in dem noch Spuren von menschlichem Leben zu erkennen sind.

 

Vergilbte Zeitschriften, ein paar Schuhe unterhalb der Seitentüre – Relikte einer vielleicht aufregenden Vergangenheit. Flora und Fauna haben ihr Terrain zurückerobert, in den Radkappen haben sich Schnecken angesiedelt. «home 21» wurde an verschiedenen Schauplätzen in unmittelbarer Nachbarschaft gefilmt. Auch in diesem Film sind keine Menschen zu sehen, lediglich Insekten, Milben oder Spinnen. Beide Filme zeigen also Orte, die von Menschen für Menschen gebaut wurden und entweder für immer oder wenigstens für ein paar Stunden aufgegeben wurden.
Im Rahmen des Projekts «Infolge» wurden seit April 2000 sechs Teilprojekte an verschiedenen Schauplätzen umgesetzt.

(dvk), AZ


28.07.2001

Ab 31.Juli neue Haltestellen

Am 31.Juli kann die Busstation West beim Bahnhof Baden definitiv in Betrieb genommen werden. Die Abfahrtsstellen der RVBW-Linien 1 + 4 (Kappelerhof-Turgi- Gebenstorf), 3 (Rütihof) sowie 7 (Birmenstorf) werden auf die Nordseite des Perrons verlegt.

 

Postautos und Busse mit Halt zum Aussteigen halten neu auch im südlichen Bereich des Perrons. Definitiv werden die einzelnen Haltebuchten Ende September angeschrieben.

AZ


27.07.2001

Die WC-Türe findet man kaum (Leserbrief)

WC-Anlage beim Bahnhof ist ungenügend

Baden hat die Wichtigkeit immer noch nicht erkannt! In Zürich wurde im Mai bei der Einweihung eines öffentlichen Klos von Stadtrat Neukomm darauf hingewiesen, dass das Objekt ein wichtiger Standortfaktor für Zürich sei und ein «kulturelles Element».
Vergeblich sucht man wieder nach der öffentlichen WC-Anlage beim neuen Bahnhof Baden. Glücklich, wer in der Eile noch das Kleingedruckte bei den provisaorischen Hinweisen lesen kann.

Dann endlich ein Schild mit Grossbuchstaben direkt neben der «Toilette». Aber wer findet da die «Kastentüren» zum WC, einen Stock tiefer als der Hauptposteingang? Die provisorische WC-Anlage während des Bahnhofumbaus war dagegen ein Luxus. Wieso? Auf Perronhöhe zugänglich, gut sichtbar, kinderfreundlich, für Bahnreisende und auch für Taxi- und Busfahrer in Reichweite.
Ich komme wieder auf mein Projekt zurück, das ich beim «Zukunftslabor Baden» eingereicht habe: Eine WC-Anlage zwischen Bahnhofkiosk und Taxistand. Zu einem so grossen Bahnhof wie Baden gehört eine würdige WC-Anlage auf Perronhöhe. Wieso ist das in Baden keine Selbstverständlichkeit?

Margot Fempel-Anner, Rütihof


   
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